Bahnhofstrasse

Im Jahre 1902, nach Aufgabe der Gerberei, eröffnete er in seinem neuerbauten Hause an der Bahnhofstrasse ein Geschäftsbüro, das sich eines immer grössern Zuspruchs erfreute und aus dem dann im Jahre 1909 die Volksbank Reiden hervorging.

Am Häuschen Ecke Bahnhof-, Kantonsstrasse ist auf dem Ladenschild «Charcuterie Franz Sidler» zu entziffern. Die Metzgerei stand neben einer kleinen Brücke — das Steingeländer ist deutlich zu sehen — über den Sertelbach, ein Teil kam vom Bahnwärterhäuschen bei der Hochfluh, zwischen Metzgerei und Pension Gut-Oetterli (Schwanen) hindurch, gegen den Friedhof und zum Bahnübergang Mehlsecken floss. Bei der Pflästerung der Kantonsstrasse im Jahr 1926 sei der Bach eingedeckt worden.
Foto: Elmiger Wilhelm.

Die 1909 gegründete Volksbank Reiden musste im Juli 1933 ihre Schalter schliessen. Sie erwirkte in der Folge einen Konkursaufschub und eine Nachlassstundung und konnte im April 1934 einen Nachlassvertrag vorschlagen, der am 21. Juli 1934 von der Justizkommission des Obergerichts bestätigt wurde. 1938 durch die Familie Kronenberg erworben und zur Gemeindekanzlei umgebaut. (bis 1996). Foto: Elmiger Wilhelm.

Links Garage, mitte Wohnhaus Aecherli Adolf, rechts Volksbank Reiden. Foto: Elmiger Wilhelm.

Bahnhofstrasse 10. Erbaut 1920 durch Josef Marfurt, 1935 Verkauf an Meyer Emil, September 1980 Abbruch und Neubau der Triba Partner Bank. Sammlung Paul Oetterli.

Nicolas Marfurt 1868 Eröffnung des Restaurant Eisenbahn
Josef Marfurt Reiden (1882-1913)
1899 Bau der Scheune
Josef August Marfurt-Baumann Reiden (1913-1936)
Josef Marfurt-Jauch Reiden 1936-1976)
Josef Marfurt-Frank Reiden (1976-2014)
Abriss 2015

Baujahr: 1862
In der Art des Schweizer Holzstils erbautes Wohnhaus und Restaurant von 1862, das trotz verschiedener baulicher Veränderungen sein äusseres Erscheinungsbild und Teile der Innenausstattung bewahrt hat.
Foto: HP. Zimmerli.

Erbaut 1899. Der Landwirtschaftsbetrieb mit Gasthof zur Eisenbahn war ein bekannter Pferdehandel. Die Scheune fiel am 20. April 1940 einem Vollbrand zum Opfer. Im selben Jahr wurde sie wieder aufgebaut unter Mithilfe der Soldaten, welche im Aktivdienst waren. 1994 musste sie dem Neubau der Post und der Gemeindeverwaltung weichen.











